Tropfbewässerung verbindet ökonomische Effizienz mit ökologischer Verantwortung

Im Gegensatz zu herkömmlichen Bewässerungsmethoden bietet der Einsatz von Tropf- bewässerungssystemlösungen handfeste ökonomische wie ökologische Vorteile.

  1. Tropfsysteme sind immer Niederdruck- und Niederflusssysteme. Entsprechend ist der Energiebedarf zur Bewässerung und Nährstoffversorgung einer Anbaufläche deutlich
    niedriger als bei der Beregnung mit allen anderen Bewässerungsarten. Die Dimensionierung aller Systemkomponenten von der Pumpe über die Leitungen, Filter und Ventile fällt
    kleiner und damit günstiger aus.
  2. Durch die tropfenweise Versorgung gelangt die Wasser- und Nährstoffabgabe zu 100% an die Wurzel der Kultur. Die Zwischenräume, in denen bei herkömmlicher Beregnung das Unkraut mit gedüngt wird, werden bei Tropfsystemen ausgespart. Der Einsatz von Pestiziden und Fungiziden kann daher reduziert werden. Aber auch das Auswaschen der Fungizide, wie man es beim Einsatz von Regenkanonen kennt, findet nicht statt. Der Pilzdruck wird so stark gesenkt.
  3. Bedingt durch den langsamen Fluss von 0,6 - 2,3l/h je Tropfstelle kann die Wasser- und Düngemenge auf den tatsächlichen Bedarf der Pflanze abgestimmt werden. Eine Überversorgung und damit unnötige Belastung des Grundwassers bleibt aus.
  4. Die exakte Anpassung von Tropfsystemen an den Bedarf der Kultur ermöglicht aber auch die Steuerung der Pflanzenentwicklung und der Ertragssituation durch den Anbauer. Qualität und Ertrag lassen sich deutlich steigern.